Ausflug nach Ruhpolding

59 gutgelaunte Reiselustige nahmen an den traditionellen Ausflug unserer Pfarrei diesmal teil, sodaß ein Großbus hermußte. Guter Dinge verließen sie des Morgens das verregnete Dachau und die Stimmung im Bus steigerte sich mit dem Wetter, das dann Sonnenschein an der Vorbeifahrt am Chiemsee und dem Erreichen des heurigen Ziels Ruhpolding parat hielt. Einen Besuch der Pfarrkiche St.Georg stand dann nichts mehr im Wege.
      
Beeindruckt von der innen sehr prächtig ausgestatteten Barockkirche (Erbaut zw. 1738 und 1857) hielt Gemeindereferentin Gudrun Beck, die diesmal dankeswerterweise als „geistige“ Begleitung mitfuhr eine kurze Andacht und danach eine kleine Beschreibung dieses schönen talbeherrschenden Baus. Hervorzuheben ist die Hochromanische „Ruhpoldinger Madonna“ aus dem 13.Jhd. und die aufwendig gestaltete Kanzel.
           
Nach einer ausgiebigen Stärkung in einem gediegenen Gasthaus

ging es hinauf zum Gipfel des Rauschbergs (1671m) mit der Kabinenbahn, wobei manch beeindruchende Nebelbank dabei durchdrungen wurde. Oben präsentierte sich dann überwiegend eine gute Sicht über die Chiemgauer Alpen.
             
  Zurück im Ort setzte man die Fahrt fort über die Alpenstraße vorbei an der Dreiseenlandschaft bestehend aus den beschaulichen Weitsee, Mittersee und Lödensee nach Pettendorf in Marquartstein, wo die Reisenden dann doch von intensiven Schauern begleitet wurden. Aber halb so schlimm, denn bei einem kurzweiligen Ratsch mit Kaffee und Kuchen waren die Regentropfen allen egal, zumal es pünktlich zum Antritt nach Hause wieder aufklarte.
Marianne und Erich Febel führten wieder souverän durch den Tag. Ihrer gut durchorganisierten Route konnten die Reisegäste einen wunderschönen Tag im romantischen Landkreis Traunstein verdanken. An sie ebenso wie an Fr.Beck ein herzliches „Vergelts Gott“

(Text: Ludwig Fuß/Bilder: Monika Wechslberger/Ludwig Fuß)