Sternsingeraktion und Neujahrsempfang 2015

 

22 Sternsinger aus der Pfarrei Mariä Himmelfahrt
waren heuer wieder im Himmelreich und in Dachau-Süd unterwegs. Sie waren sehr fleißig – sind vom 2. bis 5. Januar bei Regen und Schnee gegangen. Sie sangen, sammelten Spenden und schrieben den Segen „20*C+M+B*15“ für „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“) an die Haustüren. „Mein herzlichstes Dankeschön gilt allen Spendern, die diese „Hl.-Drei-König-Aktion“ auch heuer wieder unterstützt und den Sternsingern ihre Türen geöffnet haben“, so Kaplan Atamanyuk.

Auch wäre diese Aktion nicht machbar gewesen ohne die fleißigen Helferinnen, die immer die Gewänder vorbereitet, gewaschen und geflickt haben. Zur Mittagszeit haben die Kinder immer großen Hunger mitgebracht und wurden dank einer Frau aus unserer Pfarrei mit warmem Essen im Pfarrhaus bestens versorgt. Danke auch den Eltern und anderen Ehrenamtlichen, die sich bereit erklärt hatten, die Sternsinger zu begleiten, und die ihr Auto zur Verfügung gestellt haben, um die Kinder schnell an Ort und Stelle zu bringen oder wieder abzuholen.

Die diesjährige Sternsingeraktion in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt hat  4.120,07 Euro  erbracht. Das Geld kommt Kindern auf den Philippinen und weltweit zu Gute, die an Mangel- und Unterernährung leiden. Was bedeutet diese Summe in der Realität für die Not leidenden Kinder? Zum Beispiel genügen durchschnittlich 50 Euro, ein Kind 3 Monate lang mit Nahrung zu versorgen. Ohne die oben genannte Summe müssten bis zu 80 Kinder 3 Monate oder etwa 20 Kinder ein Jahr lang hungern.

Ein herzliches Vergelt´s Gott allen 22 Kindern und 12 Erwachsenen aus unserer Pfarrei, die sich für diesen Projekt engagiert haben.

Die Rückkehr der Sternsinger wurde während des Gottesdienstes mit weihnachtlicher Chormusik am 6. Januar gefeiert.  Nach dem Gottesdienst feierte die Pfarrei ihren Neujahrsempfang im Kirchensaal - mit Pfarrer Borm, Kaplan Atamanyuk, dem Landrat und vielen anderen.
 

Pfarrer Wolfgang Borm: „Über die Schwelle treten (oder getragen werden), ist nicht nur etwas für Brautpaare. Jeder Wechsel in einen neuen Lebensraum ist etwas Besonderes. So können wir ja auch den Jahreswechsel sehen. Wir setzen auch hier im übertragenen Sinn einen Fuß über die Schwelle und hoffen und vertrauen darauf, dass sich das Leben in diesem neuen Raum für uns gut gestalten wird. Das wünschen wir uns für uns selber und auch für die Menschen, mit denen wir zusammenleben. Das auszusprechen und darauf auch anzustoßen, ist ein schöner Brauch.“