Krankengottesdienst in der Osterzeit

 
 
 
 
Heißt es bald „Seniorengottesdienst“ statt „Krankengottesdienst“?

»Fürchtet euch nicht! Ich bin es,« rief Jesus seinen Jüngern zu. In der Nacht nach der „Brotvermehrung“ fuhren die Jünger ohne Jesus über den See auf Kafarnaum zu. Da wurde der See durch einen heftigen Sturm aufgewühlt. Als sie sahen, wie Jesus über den See ging und sich ihrem Boot näherte, fürchteten sie sich.

Der Krankengottesdienst des Pfarrverbands wurde am 18. April im Pfarrheim an der Gröbenrieder Straße gefeiert. In der Auslegung des Tagesevangeliums (Joh 6, 16-21) wurden die drei Worte »Fürchtet euch nicht!« für die Senioren zum tröstlichen Leitsatz auch auf die alltäglichen Sorgen hin ausgeweitet. Nach der Eucharistiefeier konnten die wiederum zahlreich erschienenen Senioren noch eine Weile plaudernd beieinander sitzen – bei den von vielen freundlichen Helferinnen gespendeten Torten und einer guten Tasse Kaffee. Viele Hochaltrige sind nicht mehr mobil genug, um ihre Wohnung oder ihr Pflegeheim zu verlassen. Sie konnten dankbar den Fahrdienst des Dachauer Caritaszentrums in Anspruch nehmen.

Die Damen von der Nachbarschaftshilfe hatten wieder liebevoll eine bezaubernde Tischdekoration für die festlichen Tafeln geschaffen. Herr Pfarrer Borm, Herr Diakon Gerhardinger und alle Besucher dankten den Helferinnen und Helfern mit kräftigem Applaus. Egal, ob dies nun ein Kranken- oder ein Seniorengottesdienst gewesen ist, allen Kranken und allen Seniorinnen und Senioren, die gekommen waren, hat die Feier jedenfalls wieder vortrefflich gefallen.
 
 
 D.R.