Feldkreuzeinweihung bei Günding

Am Samstag vor Pfingsten wurde am Ortseingang von Alt-Günding ein restauriertes Feldkreuz eingeweiht.

Pfarrvikar Mieczyslaw Studzienny betonte das Kreuz als Zeichen des Sieges. "Im Kreuz ist Heil, Leben und Hoffnung", auch nach zwei Jahrtausenden versprechen sich die Gläubigen beim Anblick des Kreuzes Erlösung und Hr.Studzienny sprach in einer Geschichte von einem besonderen Kruzifix ohne Arme und Beine aus Santiago de Compostela. Die Gliedmaßen, die im Krieg zerschlagen wurden können uns Christen daran ermahnen, daß wir die Beine und Hände Christi sein sollen, die die Lehre Gottes durch die Welt tragen und danach mit unseren Armen handeln sollen . Bei der abschließenden Segnung erinnerte er an alle, die an der Hauptstraße zu Günding das Kreuz passieren würden, daß dieses Wegzeichen ein Heil für diese Menschen darstellen soll.
  
Hr.Christian Ortner als Vorstand des Gartenbauvereins Günding, der die Restauration nach zwanzig Jahren des bereits dritten an dieser Straßenseite befindlichen Kreuzes in die Wege leitete bedankte sich bei den Menschen, die tatkräftig bei dieser künstlerischen Arbeit mitgewirkt hatten und Bürgermeister Simon Landmann bezeichnete das Marterl als "Lichtblick für Günding".
 
Die für diesen kleinen aber feierlichen Anlass zusammengefunde Schar hauptsächlich ortsansässiger Gläubiger konnte dann bei einen kleinen Happen und Sekt noch miteinander ins Gespräch kommen. Hoffen wir, daß dieses ländliche Kleinod mindestens wieder zwei Jahrzehnte dem Wind und Wetter (und dem Straßenverkehr) trotzen kann.


(Text/Fotos: Ludwig Fuß)