Ein dankbarer Blick zurück auf unsere Ernte

Die Versorgung mit Lebensmitteln ist sehr ungleich weltweit: Für uns im reichen Deutschland ist es zunehmend schwierig geworden, den Wert unseres Essens bei all dem uns umgebenden Überfluß noch zu schätzen. Das Fest "Erntedank", das jeden ersten Oktobersonntag begangen wird, soll uns wieder "erden". In Mitterndorf und Günding (dort gestaltet vom Gartenbauverein) wurde den Gläubigen wieder ein bunter Querschnitt durch die Erträge der Natur in wunderschönen Arrangements geboten.
     
Im Mitterndorfer Gottesdienst sprach Kaplan Atamanyuk ebenso von "Gaben Gottes in der Familie": Eltern, die dankbar für ihre Kinder sind und umgekehrt sollen uns ebenso zu einer inneren Zufriedenheit führen, wie der Einklang mit den Erzeugnissen aus der Natur. Beide intakte Einheiten sind Geschenke Gottes.
Die ebenfalls dazu in Verbindung stehende Aktion des Minibrotes fand dieses Jahr ausnahmsweise eine Woche später statt wegen des Nationalfeiertags am Vortag der Erntedanktermins.
Diese kleinen Brote, die für einen symbolischen Betrag am Ende des Gottesdienstes in Eschenried und Mitterndorf verkauft wurden, sollen ein Hinweis darauf sein, daß für viele Menschen in leider zu vielen Ländern dieses kleine Stück Essen bereits eine Tagesration darstellen kann.

Mit dem Erlös werden dieses Jahr vom Landkreis Dachau folgende Aktionen unterstützt:
"Lebensfreude Togo e.V. "zur Finanzierung eines Jeeps als Taxibenutzung
Projekt: "Offene Kindertür" in Brasilien, die sich um drogenabängige Kinder kümmert
(Fotos: Gabi Schubert/Ludwig Fuss  Text:Ludwig Fuß)