Räuchern von Kräutern

Die Kräuterpädagogin Hildegard Riedmair aus Thalmannsdorf veranschaulichte uns an diesem Nachmittag, dass Kräuter nicht nur zum Essen schmackhaft sind sondern auch zum Verräuchern dienen.
                    
Das Verräuchern von Harzen und Kräutern ist eine uralte Kunst, deren Ursprung so alt ist wie die Menschheit und die Nutzung des Feuers. Geräuchert wurde seit Jahrtausenden in allen Hochkulturen. Ihren Ursprung hat das Räuchern sicherlich darin, dass unsere Vorfahren beim Zusammensitzen aromatische Hölzer, Rindenstücke oder Kräuter eher zufällig ins Feuer warfen. Das Verräuchern von Räucherwerk diente allgemein sakralen, zeremoniellen, heilenden oder ritualen Zwecken und war früher ein fester Bestandteil des Lebens in der menschlichen Gesellschaft. Das Räuchern von Fleisch oder Fisch ist eine allgegenwärtige Anwendung zur Konservierung, das Verräuchern von Harzen- Weihrauch aus sakralen Gründen finden wir in unseren Kirchen. Dabei werden aromatische Pfanzenteile/ Harze langsam über einer Wärmequelle verglüht bzw. abgebrannt. Bei diesem Vorgang können sehr hohe Temperaturen entstehen, die Räuchergefäße können sehr heiß werden. Daher ist mit Bedacht umzugehen.
 
Zudem sollte beim Sammeln in der Natur auf den Naturschutz geachtet werden. Im Kräuterladen oder im Internet können die Kräuter gekauft werden.
(Test/Fotos: Monika Wechslberger)