„Die Sternsinger kommen!“,
 
hieß es seit dem Neujahrstag auch in der Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt. Kaplan Augustin Atamanyuk hat die Mädchen und Buben während der Eucharistiefeier am 1. Januar um 11 Uhr ausgesandt.
 
Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+16“ brachten sie in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen in Dachau-Süd und sammelten dabei Spenden für Not leidende Kinder in aller Welt.
 
„Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit!“ heißt das Leitwort der 58. Aktion Dreikönigssingen. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren.
 
2015 hatten die rund 330.000 beteiligten Kinder bundesweit mehr als 45,5 Millionen Euro gesammelt und damit mehr als 1.600 Projekte unterstützt.
 
 
 
Die Sternsingeraktion 2015 in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt hatte 4.120,07 Euro erbracht. Das Geld kam Kindern auf den Philippinen und weltweit zu Gute, die an Mangel- und Unterernährung leiden. Was bedeutet diese Summe in der Realität für die Not leidenden Kinder? Zum Beispiel genügen durchschnittlich 50 Euro, ein Kind 3 Monate lang mit Nahrung zu versorgen. Ohne die oben genannte Summe müssten bis zu 80 Kinder 3 Monate oder etwa 20 Kinder ein Jahr lang hungern.
 
 
Fotos: Erwin Kopf