...und sie folgten einen Stern....

In den ersten Tagen des neuen Jahres waren auch in Günding und in der Mitterndorfer Gegend wieder die Sternsinger unterwegs. Diese bereits seit über 55 Jahren bestehende Aktion des Dreikönigssingens ist mittlerweile zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kinder für Kinder geworden. Unter dem diesjährigen Motto: "Respekt für dich, Respekt für mich, für andere - in Bolivien und weltweit" sammelte eine Gruppe, die in Günding am Neujahrstag ausgesandt wurde und sechs Gruppen, die in Mitterndorf am 6. Januar ihre wichtige Tätigkeit aufnahmen für das zentral in Südamerika gelegene Land.
 



Diakon Günter Gerhardinger betonte in beiden Gottesdiensten, daß das Amt des Sternsingers, durch welches die Kinder ja Zeit ihrer Winterferien investieren, gar nicht hoch genug anzurechnen ist und bedankte sich bei allen, die bei diesem wunderschönen Brauch, der inzwischen auch in die Liste der immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe-Güter aufgenommen wurde, mitwirken wollen. In seiner Predigt sprach er z.B in Günding von den Schwierigkeiten der bolivianischen Kinder eine Schule besuchen zu können. Was bei uns selbstverständlich (und manchmal von den Schülern auch als "notwendiges Übel" gesehen wird) nämlich eine Schule zu besuchen, ist in Bolivien aufgrund mangelnder Bildungsangebote nur Wenigen vergönnt,.Sie müssen stundenlange Wege auf sich nehmen oder haben nur die Chance durch  Internatsbesuche eine schulische Bildung zu erhalten, weil die Anfahrten einfach zu weit sind. Auch dafür kann das gesammelte Geld gute Dienste leisten.
Zu danken sind deshalb in erster Linie natürlich den Kindern für ihren Einsatz, die durch das Zeichen "20 C(Christus)+ M (mansionem)+B (benedicat) 16 (Christus segne dieses Haus) zusammen mit Weihrauch und Kreide die festliche Weihnachtsstimmung ausklingen haben lassen. Außerdem natürlich auch den Spendern an den Türen.
(Text:Ludwig Fuß /Fotos: Monika Wechslberger/Ludwig Fuß)