Dank für die Gaben der Erde

Im Gedenken an die Gaben aus der Natur fanden in Günding und Mitterndorf die Erntedankgottesdienste statt. Der Gartenbauverein lieferte in der Gündinger Kirche wieder das "Anschau-Material" für Kaplan Atamanyuks Predigt.
   
Nach dem Exodus-Lesungstext, darin Mose sein Volk aus Ägyptens Knechtschaft in ein "Land, wo Milch und Honig fließen" führen soll, nahm der Kaplan Bezug auf unsere Vorstellung von "paradiesischen Zuständen"- Verhältnisse, die unsere Wohlstandsgesellschaft in der Sicht der armen Staaten der Erde schon längst erreicht hat. Der Erntedank soll für uns Wohlstandsmenschen, die in der Mitverantwortung für dieBevölkerung in verarmten Gegenden der Welt stehen, ein "aufwühlender Gedenktag" darstellen. Nicht nur Dank für unsere Erzeugnisse sondern ein Weiterdenken über den "Tellerand hinaus".
In Mitterndorf konnte dank mehrerer privater Spenden u.a durch das Montessori-Kinderhaus in Mitterndorf ein sehr beachtliches Bild von "Erntedank" den Gläubigen präsentiert werden.


Allen, die zu diesem wunderschönen Bild für den festlichen Dankgottesdienst beigetragen haben, ein herzliches
"Vergelt`s Gott". Die Gaben wurden nacher noch teils im Kursana-Heim beim Dachauer Stadtbahnhof wiederausgestellt,
anschließend landeten sie als Gemüsesuppe in den Tellern.
(Fotos/Text: Ludwig Fuß)