Sternsinger unterwegs im Kampf gegen die Dürre

In Turkana im Nordwesten Kenias hat es in den letzten Jahren nahezu nie geregnet. Die extreme Dürre führt auch zu langsamen Austrockung von Seen, deren Fische die Lebensgrundlage mehrerer Ansässiger darstellt.
Diese Region, die die Auswirkungen des Klimawandels sehr drastisch zu spüren bekommt, steht im Fokus der diesjährigen 59. Sternsingeraktion. Unter dem Motto:"Segen bringen, Segen sein- Gemeinsam für Gottes Schöpfung in Kenia und weltweit!" schauen in diesen Tagen wieder die heiligen drei Könige in Häuser und Wohnungen unserer Pfarrei vorbei um den traditionellen Segen "Christus mansionem benedicat (CMB)" den Bewohnern zu überbringen. Mit Weihrauch und Kreide erzählen sie von der frohen Botschaft des menschgewordenen Gottesohnes. In Mitterndorf und Günding konnten vier Gruppen gewonnen werden, die am Fest "Erscheinung des Herrn" am 6.01. feierlich von Pfarrer Serz und Diakon Gerhardinger ausgesandt wurden.
 
Das gesammelte Geld wird in Landwirtschafts- und Wasserprojekte in Turkana u.a. verwendet, um mehreren Menschen den Zugang zu Trikwasser, dem wohl Kostbarsten für Menschen zu ermöglichen.
Gold, Weihrauch und Myrrhe sind die klassischen Gaben der "Weisen aus dem Morgenlande"- sie symbolisieren unser Verhältnis zu Gott in unserer Persönlichkeit, dem" Reichtum"jedes Einzelnen, der Ehrfurcht vor Gott und der Akzeptanz von Leid und Tod in unserem Dasein. Dieses menschenwürdige Leben zu Gott hin  ist aber ohne Wasser nicht denkbar. "Wir verstehen uns als Anwälte für Kinder in aller Welt..."so Prälat Krämer, Präsident des Kindermissionswerkes "Die Sternsinger".
Allen Kindern, die bei dieser hochehrenvollen Arbeit mitwirken, sowie ihren Eltern und sonstigen erwachsenen Unterstützern und nicht zuletzt allen Spendern an der Haustür ein großes "Vergelt`s Gott!"

(Fotos/Text: Ludwig Fuß)