Der Kath. Frauenbund Dachau besucht den Harz

 
Die diesjährige Fünf-Tage-Fahrt vom 21. bis 25. Mai führte den KDFB Dachau in den Harz und auf die Spuren von Martin Luther.

Auf der Hinfahrt erwartete uns in Goslar ein Stadtführer. Er zeigte uns die historische Altstadt und die Kaiserpfalz, die vor mehr als 1.000 Jahren ein wichtiges Zentrum des Hl. Römischen Reiches war.

Weiter ging es nach Wernigerode, unserem Ausgangspunkt für die nächsten Tage, einem Städtchen mit historischem Stadtkern und farbenfrohen Fachwerkhäusern.
 
 
Die Fahrt auf Norddeutschlands höchsten Berg, den Brocken (1.142 m), auf Schmalspurschienen mit der dampfgetriebenen „Harzquer- und Brockenbahn“ und die Wanderung über die Kuppe waren sehens- und erlebenswert.
 

Am Tag darauf besichtigten wir den bekannten Halberstädter Dom und die UNESCO Welterbestadt Quedlinburg mit der mehr als tausendjährigen romanischen Stiftskirche auf dem Schlossberg. Natürlich mussten dort noch die berühmten Biersorten „Pubarschknall“ (alc 1,0 % vol) und „Knuttenforz“ (alc 4,9 % vol) verköstigt werden.
 
 
Das Zisterzienserinnenkloster St. Marien zu Helfta, das von einer Nonne aus Landshut wiederbelebt wurde und heute ein bekanntes Einkehr- und Tagungszentrum ist, war die nächste Station.

In Eisleben besuchten wir das Geburts- und Sterbehaus von Martin Luther. Vorbei am Kyffhäuserdenkmal ging es weiter nach Stolberg, der ‚Perle des Südharzes‘.
 
 
Auf der Rückfahrt nach Dachau gab es noch einen süßen Abschluss: den Besuch der Halloren Schokoladenfabrik, der ältesten noch produzierenden Schokoladenfabrik Deutschlands (gegründet 1804).
 
 Bericht von Maria-Anna Schulz und Christine Siemens  
Bildmaterial Ines Groß und Karsten Gustavs