Maria Himmelfahrt

 




Auferstehung mitten im Sommer!?


Mit einem festlichen Gottesdienst, zelebriert von Pfarrvikar Dr. Kellner, beging die Pfarrei St. Jakob das Hochfest Maria Aufnahme in den Himmel. In den sehr klaren und gut nachvollziehbaren Worten seiner Predigt schilderte Dr. Kellner, den inneren und äußeren Weg Mariens durch ihr Leben. Ein Weg, der auch mit unserem menschlichen Lebensweg in engster Beziehung steht und uns zum Ziel unseres Lebens, der Auferstehung, führt. Seine Ausführungen schloss Dr. Kellner mit den wunderbaren Gedanken des Theologen Paul Weismantel.
Heilige Maria,

deine Erwählung erinnert mich,
dass Gott sich für mich entschieden hat
und mir seine Verheißung gilt.



Heilige Maria, 

deine Berufung sagt mir,
dass Gott auch mich berufen hat,
mir seine Gnade schenken zu lassen. 



Heilige Maria, 

dein Gehorsam ermutigt mich,
auf Gott einzugehen 
und sein Wort geschehen zu lassen. 

Heilige Maria,

dein Vertrauen weckt in mir
neues Zutrauen
zu den verborgenen Plänen Gottes.


Heilige Maria,
dein Magnifikat erzählt mir
von all dem Großartigen,
dass Gott in denen wirkt, 

die es ihm erlauben.

Heilige Maria, 

dein Herz zeigt mir,
dass die Liebe zu Gott

auch die Menschen mit einschließt.

Heilige Maria, 

dein Weg führt mich 

zu tieferem Vertrauen auf Gott,
der uns niemals aufgibt.
 



Nach der Predigt segnete der Pfarrvikar die bunten Kräuterbüschel, die sich wie ein bunter Teppich um eine erhabene Königskerze auf den Stufen zum Altarraum scharten. Die zahlreichen Kräuterbüschel waren nicht nur wunderschön anzuschauen, sondern verströmten schon während des Gottesdienstes einen sehr angenehmen und intensiven Duft. Eine ältere Dame, die bereits um 9.15 Uhr in der ersten Bank der Kirche Platz genommen hatte, rief deshalb vor Gottesdienstbeginn mit Blick auf die Kräuterbüschel mehrmals laut aus: „Ein Geschenk des Himmels, ein Geschenk Gottes!“ Dem bewährten Kräuterbüschelbindeteam und allen, die durch eine Spende wiederum einen Beitrag zur Außenrenovierung unserer Pfarrkirche geleistet haben, sei an dieser Stelle aufs herzlichste gedankt.

Text und Bilder: Wolfgang Müller