"Danke" sagen für die Gaben der Natur

Erntedank bietet jedes Jahr wieder einmal die Gelegenheit über unseren Umgang mit Nahrungsmitteln, ihren Anbau und Vertrieb nachzudenken und im Stillen Gott für die vielen Gaben von den Feldern oder Beeten zu danken. Eine reichhaltige Palette heimischer Produkte boten wieder die geschmückten Anrichten vor den Altären in Günding(vom Gartenbauverein arrangiert) und Mitterndorf (von ansässigen Landwirten und Bäcker gespendet).
 
Der Christ soll sich dabei bewußt sein, nicht nur die Leistungen der Landwirtschaft präsentiert zu bekommen sondern durch den "inneren Dialog mit Gott durch Danksagung" auch seine Nähe spüren zu können, so Kaplan Atamanyuk in Günding. Dekan Borm zelebrierte den feierlichen Gottesdienst in Mitterndorf.
 
Verbunden wird dieser Anlass auch immer mit der Aktion "Minibrot". Der Gedanke durch einen symbolisch überhöhten Betrag ein kleines Stück Brot (oft in manchen Ländern das einzige Essen am Tag) zu erwerben und dabei Gutes zu bewirken paßt sich harmonisch in die Dankliturgie an. U.a. werden durch das Geld ein Jeep in Togo finanziert bzw. in Brasilien drogenabhänigen Kinder durch Taizèbrüder geholfen.
 
(Text:Ludwig Fuß/Fotos:Monika Wechslberger/Ludwig Fuß)