Kreuzweg des Pfarrverbandes am Leitenberg

 

Bei angenehmen Temperaturen beteten 25 Damen und Herren aus allen Teilen des Pfarrverbandes am Sonntag „Lätare“ („Freue dich!“) den Kreuzweg am Leitenberg. Ganze Nester von Krokussen an den einzelnen Stationen kündeten auf sehr farbige Art und Weise vom beginnenden Frühling und von der aufblühenden Natur. Der Blick vom Leitenberg nach Süden wurde über unsere Pfarrkirche St. Jakob zu den noch schneebedeckten Bergen der Alpen gelenkt.
 

Der Vorbeter Wolfgang Müller erinnerte in seiner Einführung an den 13. März 2013.
Papst Franziskus beugte sich damals nach seiner Wahl zum Pontifex ganz tief auf der Loggia des Petersdoms und hielt Stille – die Menschen mögen beten, dass Gott möglich mache, was kein Mensch von sich aus kann.
Eine kleine Geste, die Größe beinhaltet. Das Eingeständnis, einander zu brauchen, berührt tiefer als selbstgewisse Machtposen.
Die an den einzelnen Stationen vorgetragenen Bibeltexte zeichneten den Leidensweg Jesu sehr bildhaft nach und mündeten in sehr markante Gedanken und Impulse für den gläubigen Menschen unserer modernen Zeit.
Jede Kreuzwegstation beschlossen alle Anwesenden mit einem kräftig gebeteten und von Herzen kommenden: „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.“
 
Und mit folgendem gemeinsamen Dankgebet ging die besinnliche Stunde zu Ende: „Herr Jesus Christus! Dein Kreuzweg erinnert uns daran, dass du unsere Wege mitgehst – die geraden und krummen, die leichten und die schwierigen, die zielführenden und die, auf denen uns die Orientierung fehlt. Wir danken dir, dass du bei uns bist – heute und alle Tage bis in Ewigkeit. Amen.“