Chinesische Fachleute sondieren in Dachauer Caritasheim Marienstift

 
Anfang November 2018 besuchte eine Delegation des chinesischen Nanjing-Jinkang-Konzerns das „Caritas Alten- und Pflegeheim Marienstift“ in Dachau, um zu eruieren, wie wir in Deutschland die Pflege und Betreuung der BewohnerInnen im Pflegeheim organisieren. Es ging ihnen vor allem um konzeptionelle und pflegefachliche Themen, wie etwa um das Thema „Betreuung von an Demenz erkrankten BewohnerInnen“. Aber auch die Themen „Smoothfood“ und „Schaumkost“ wie auch die Bewegungsförderung und das „Drei-Schritte-Programm“ oder das Thema „Palliativ-Versorgung“ sind auf großes Interesse gestoßen.

Die chinesischen Besucher haben über einen hohen fachlichen Hintergrund verfügt und teilweise sehr genau nachgefragt. Die Teilnehmer der Delegation waren: eine Pflegefachkraft (Pflegedienstleitung), ein studierter Gesundheitsökonom (mit Promotion an der deutschen Universität in Witten-Herdecke), ein Facharzt für Neurologie und eine geschäftsführende Sozialarbeiterin.
 
 
Übersetzt wurde von einer in Deutschland ansässigen chinesischen Psychologin, und den Kontakt zwischen der Delegation und dem Marienstift hatte eine deutsche Qualitätsmanagerin im Gesundheitswesen (M.A.) hergestellt, die in Markt Indersdorf wohnt.

Der Nanjing-Jinkang-Konzern (Nanjing liegt 300 km nordwestlich von Shanghai) unterhält als privater Anbieter einen Rehabilitations- und Altenpflege-Dienst mit zwei Altenpflegeheimen und einer Rehaklinik. Die Gesamtzahl der Betten beträgt 500, und die durchschnittliche Belegungsrate liegt bei über 95%. Hier arbeiten 80 medizinische Angestellte und 120 Pflegekräfte.