Botschaft von Weihnachten

 
Am ersten Sonntag im Advent fand in unserer Pfarrkirche am späten Nachmittag das traditionelle Adventsingen statt. Im Jahr 2003 hat Karl-Paul Grimm diese Traditionsveranstaltung wiederbelebt. Mit dem Tod von Heiner Hüller im Jahr 1997 war auch das von ihm mit großer Liebe und unheimlichem Engagement veranstaltete wunderschöne Dachauer Adventsingen im Schloss gestorben. Karl-Paul Grimm holte sich damals Wolfgang Müller mit ins Boot, der in diesem Jahr bereits zum 16. Mal mit besinnlichen Texten durch die Veranstaltung führte. 

Musikalisch sehr ansprechend umrahmt wurden die Gedanken von den festlichen Klängen der Pellheimer Bläser und den klaren Stimmen des Vokalensembles St. Jakob unter der bewährten Leitung von Kirchenmusiker Christian Baumgartner. Herr Baumgartner begleitete auch die beiden mit den Besuchern gemeinsam gesungenen Liedern auf der Orgel. 
Die vier wunderbar miteinander harmonierenden Stimmen der Schönbrunner Sänger, die von der Schönbrunner Stubnmusi sehr fein mit Zither, Hackbrett und Gitarre begleitet wurden, waren ein absoluter musikalischer Höhepunkt. Abgerundet wurden die musikalischen Darbietungen mit staaden Weisen der Schlossbergmusi. Im Mittelpunkt aller Beiträge stand die Botschaft von Weihnachten. Wolfgang Müller beendete die besinnliche adventliche Stunde mit sehr aktuell gehaltenen Fürbitten, dem Vaterunser und dem Segen. Voll Inbrunst stimmten anschließend die sehr zahlreich gekommenen Besucher in das „Tauet, Himmel, den Gerechten“ ein und machten sich adventlich gestimmt und fast ein bisschen andächtig zum Läuten der großen Glocke auf den Heimweg. Kräftiger Applaus passt einfach nicht in diese stille Zeit des Jahres, diese Zeit des Wartens und der Erwartung!
Text: Wolfgang Müller
Bilder: Roswitha und Wilfried Schäfer.