Orte der Pfarrei

Pfarrkirche St. Jakob Dachau



Wahrscheinlich um 1240 wurde am Platz der heutigen Stadtpfarrkirche eine romanische Kirche erbaut. Ende des 15. Jahrhunderts dürfte der Turm errichtet worden sein. Der Chorbau erfolgte 1584/86. Das heutige Langhaus wurde nach 1624 erbaut. Am 31. Oktober 1625 wurde der erste Gottesdienst in der neuen Kirche gefeiert; 1629 wurde sie geweiht. Im Jahre 1678 wurde der Turm aufgestockt. 1926/27 wurde stilgemäß der Bau um ein Joch verlängert. Der Hochaltar aus dem Jahr 1939 stammt von Prof. Georg Mattes, München. In Folge der Liturgiereform wurden zahlreiche Änderungen vorgenommen, unter anderem der Altarraum unter Leitung von Prof. Wiedemann neu gestaltet.

Pfarrheim St. Jakob Dachau





Filiale St. Kastulus, Prittlbach
Die Filialkirche St. Kastulus in Prittlbach wird im Jahr 1315 erstmals urkundlich erwähnt. Der heutige Bau entstand überwiegend in der Zeit vor 1524, die Innenausstattung stammt aus der Barockzeit. Im Jahr 1890 erfuhr die Kirche eine Erweiterung. Der Hochaltar zeigt die Gottesmutter Maria als Königin des Himmels und mit dem Christuskind auf ihrem Schoß. Bemerkenswert ist der Helm des insgesamt 30 Meter hohen Turmes. Von Norden her betrachtet sieht man deutlich, dass er schief gebaut wurde. Dennoch hielt er über die Jahrzehnte und hoffentlich noch auf viele weitere Jahre.





Filiale St. Nikolaus, Goppertshofen
Die Filialkirche St. Nikolaus bildet den Mittelpunkt der kleinen bäuerlich geprägten Ortschaft Goppertshofen. Bereits 1315 wird die Kirche erstmals urkundlich erwähnt. Das heutige Bauwerk stammt in seiner Grundsubstanz aus dem 16. Jahrhundert. Bei einer Erneuerung 1650 wurde der Hochaltar geschaffen, der in der Mitte den hl. Nikolaus, sowie den hl. Antonius und den hl. Franz Xaver zeigt. Bemerkenswert ist zudem, dass sich im Turm zwei kleine Glocken aus den Jahren 1655 und 1707 befinden, die die Wirren der Zeit überstanden haben.





  Filiale St. Laurentius Etzenhausen




Die erste Kirche des heutigen Dachauer Stadtteils Etzenhausen ist bereits 804 urkundlich erwähnt. Die typisch oberbayerische Landkirche stammt aus dem Jahr 1315 und wurde im 17. Jahrhundert modernisiert und um 1735 neu stuckiert. Die an Chorbögen und Seitenaltären dargestellten Heiligen zeugen von den einstigen Sorgen der Bevölkerung, so zum Beispiel den Heiligen Wendelin als Beschützer des Viehs, Florian als Schutzheiliger vor Feuergefahr und die Heilige Katharina von Alexandrien als Helferin zur Erlangung von Muttermilch.



Filiale St. Stefan, Steinkirchen




Das einfache, aber anmutig im Norden Dachaus gelegene Kirchlein ist ein spätgotischer Bau mit einem wuchtigen Sattelturm etwa aus dem Jahre 1500. Im Chor findet sich ein Barockaltar von 1724.



Filiale St. Leonhard Webling



Am nordwestlichen Ortsrand Dachaus liegt der Weiler Webling, an dessen Nordseite die wegen ihrer Kürze sehr mächtig wirkende Kirche St. Leonhard steht. Der spätgotische Bau besitzt in seinem Turm zwei Glocken, eine von 1481, eine von 1729. Der Choraltar aus der Zeit von 1710 zeigt den heiligen Leonhard.