Pfarrverband > Mariä Himmelfahrt > Kirchenmusik > Vorschau auf die nächsten Konzerte und Veranstaltungen

 
Foto: Erwin Kopf
 
 
Beginn der Konzertsaison 2020 in Mariä Himmelfahrt Dachau
 
Orgelkonzert mit Volker Linz, Ehingen
Samstag, 15. Februar 2020, 19.00 Uhr, Eintritt frei
   
Kirchenmusikdirektor Volker Linz (*1966) studierte in Würzburg und Mainz Kirchenmusik, Musikwissenschaft und Tonsatz. Ab 1986 wirkte er als Organist in Würzburg. Studienabschluss mit dem A-Examen 1992. Von 1992 bis 1993 war er Lehrbeauftragter für Tonsatz und Orgelimprovisation an der Universität Mainz. Seit 1993 ist Volker Linz Dekanatskirchenmusiker an St. Blasius Ehingen (Baden-Württemberg) und Bischöflicher Orgelsachverständiger für das Bistum Rottenburg- Stuttgart. Konzerttätigkeit als Dirigent sowie als Organist. In seinen Kompositionen (u.a. „Johannespassion“ 1999, „Passionsmotette Crucem tuam“ 2000, „Drei Gregorianische Gesänge“ 2001) verschmelzen Gregorianische Choräle mit Elementen des Jazz.

Orgelkonzert „Kontraste“
Samstag, 15. Februar 2020, 19.00 Uhr,
Mariä Himmelfahrt Dachau

Jan Pieter Sweelinck (1562 - 1621)
Fantasia chromatica

Ad Wammes (* 1953)
Toccata chromatica

Dietrich Buxtehude (1637 - 1707)
Praeludium in C BuxWV 137

Petr Eben (1929 - 2007)
Hommage à Dietrich Buxtehude

Pierre Attaignant (1494 - 1552)
Te Deum laudamus

Jean Langlais (1907 - 1991)
Suite médiévale
• Prélude
• Tiento
• Improvisation
• Méditation
• Acclamations
 
 
 
Letzter Bericht für die Pfarrverbandschronik 2019
  
Bachs „Weihnachtsoratorium“ 2019 in Dachau
   

Bei der Aufführung der Kantaten I bis III des Weihnachtsoratoriums am 28. Dezember 2019 in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt wirkten neben dem bewährten, stilsicheren Dachauer Kammerchor die famosen Soli Monika Klamm (Sopran), Jutta Neumann (Alt), Bernhard Schneider (Tenor) und Daniel Weiler (Bass) mit. Das brillante Ensemble Stross konnte mit seinen großartigen Solistinnen und Solisten, besonders den Streichern, Trompeten, Flöten und Oboen, und mit Organistin Anne Horsch die festliche Klangfülle abrunden. Unter der souveränen, feinfühligen Leitung von Christiane Höft boten alle Musizierenden ein unsere Seelen berührendes, nobles Erlebnis, das unvergesslich bleiben wird. Die Zuhörenden wurden mit wohltuender Bezauberung beschenkt und bedankten sich mit langanhaltendem Schlussapplaus.



„Jauchzet, frohlocket! Auf, preiset die Tage!“ Mit dieser jubelnden Aufforderung an die erwartungsfrohen Zuhörer eröffnete der Dachauer Kammerchor, machtvoll unterstützt von den Bläsern und markanten Paukenschlägen des Ensemble Stross, Bachs Kantatenperle. Das Weihnachtsoratorium (BWV 248) ist gewiss das bekannteste und wohl auch meistgespielte Werk des genialen Sakralmusikers Bach. Die sechs Teile des Werkes wurden ursprünglich nicht komplett, sondern (jeweils mit liturgischem Rahmen) auf die einzelnen Feiertage des Weihnachtsfestes verteilt aufgeführt. Für die Kantaten I bis III waren der 25. bis 27. Dezember vorgesehen.

Bis heute hören und erleben sogar Atheisten das Werk mit ähnlich großer Ergriffenheit wie die Gläubigen. Der Philosoph und Gottesleugner Friedrich Nietzsche schrieb in jungen Jahren über die Musik seines ‚göttlichen Bach‘: „Bei Bachs Musik ist uns zumute, als ob wir dabei wären, wie Gott die Welt erschuf." Sowie: „Wer das Christentum völlig verlernt hat, der hört es hier wirklich wie ein Evangelium.“ Und Bachs Oratorium verkündet tatsächlich eine unermesslich frohe Botschaft und beschert obendrein ein gigantisches Juwel der Musik, ein grandioses Konzert.

In festlichen Eingangs- und Schlusschören, erzählenden Rezitativen, glänzenden Arien für die Gesangssolisten und vierstimmigen Chorälen hat Johann Sebastian Bach zu den Weihnachtsfeiern 1734 in Leipzig die neutestamentliche Geschichte von der Geburt Jesu vertont. Die Texte der Gesänge hat Bach wohl zum Teil nach dem Wortlaut des Neuen Testaments selber verfasst, er hat aber auch Liedtexte von Martin Luther, Paul Gerhardt und anderen übernommen. Und für einige Chöre und Arien des Weihnachtsoratoriums hat er bereits aufgeführte, eigene Kompositionen wiederverwendet. Dieses Verfahren war zu jener Zeit durchaus sinnvoll. Denn da es noch keine Tonträger gab, konnte man musikalische Werke nur durch die erneute Verwendung – mit einem neuen Text – vor dem Vergessen bewahren.
D.R.  /  Foto: Harald Meyer-Tuve   
 
 
 
Konzertsaison 2020
Mariä Himmelfahrt Dachau


Orgelkonzert
Samstag, 15. Februar 2020, 19.00 Uhr   Eintritt frei
Volker Linz, Ehingen (Baden-Württemberg)

Orgelkonzert
Samstag, 21. März 2020, 19.00 Uhr   Eintritt frei
Christian Bischof, München

Nachtkonzert bei Kerzenschein I
Samstag, 20. Juni 2020, 21.00 Uhr   Eintritt frei
Toni Fehse (Trompete) Dresden
Jonas Wilfert (Orgel) Berlin

Nachtkonzert bei Kerzenschein II
Samstag, 27. Juni 2020, 21.00 Uhr   Eintritt frei
Dachauer Kammerchor
Christian Baumgartner, Orgel

Orgelkonzert
Samstag, 24. Oktober 2020, 19.00 Uhr   Eintritt frei
Johannes Berger, Innsbruck/München

Gabriel Fauré
Messe de Requiem für Soli, Chor und Orchester

Samstag, 14. November 2020, 19.00 Uhr
Dachauer Kammerchor
Helena Huber, Sopran / Matthias Lika, Bass
Ensemble Stross
Vorverkauf € 15,-- Abendkasse € 20,--    Schüler, Studenten frei

Weihnachtskonzert
Mittwoch, 30. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Dachauer Kammerchor
Bläserensemble „CONSORZIO BRASSIVO“







 

 
Foto: Dieter Reinke
 
Die neue CD mit dem Titel „Über die Maßen herrlich“, eingespielt von Christian Brembeck an der neuen Kaps-Orgel in Mariä Himmelfahrt Dachau
Orgelwerke von: Jean-François Dandrieu, Marcel Dupré, J. S. Bach, Sigfried Karg-Elert, Jehan Alain u. a.
Verkauf für € 12,-- am Ausgang oder in der Marienapotheke in Dachau-Süd
 

 
Rückblicke
 
Das Weihnachtskonzert des Dachauer Kammerchors (am 29.12.2018)
war auch heuer wieder für seine vielen begeisterten Anhänger das kostbarste Geschenk zum Christfest. Dieses Vokalensemble hat sich dank seiner bestechenden Stimmenreinheit und aufgrund der brillanten Klangästhetik längst den Rang eines Spitzenchors erarbeitet. Chorleiter Rainer Dietz führt ihn in und mit jedem Vortragsstück – von vierstimmigen Liedsätzen bis hin zu Motetten für acht Stimmen – zu einem bezaubernden Nuancenreichtum. Und dabei sind sogar noch die Liedtexte Wort für Wort gut zu verstehen.
  
  
Das „Consorzio Brassivo“ (Leitung Wolfgang Prüller) mit seinen zwei Trompeten, zwei Posaunen und Tuba vervollkommnete auch heuer den musikalischen Hochgenuss. So ließen u.a. die vier dargebotenen Stücke von den 22 Sätzen aus Händels Wassermusik-Suite besonders die Ohren spitzen. Vor allem aber betörte Humperdincks „Abendsegen“. Consorzio-Posaunist Marcus Compostella hat das Duett „Abends will ich schlafen gehn“ für Sopran und Alt aus Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ so traumhaft arrangiert, dass sogar der Komponist seine helle Freude daran gehabt haben dürfte.  (D.R.)
 
Das „Requiem in d-Moll“ (KV 626) für Soli, Chor und Orchester
zählt zu den großartigsten, mystischsten und ergreifendsten Werken von Wolfgang Amadeus Mozart. Der sterbenskranke Mozart hatte die legendäre Totenmesse 1791 zwar nicht für sich, aber wohl schon in Todesahnung geschrieben.
   

   
Wann immer seit seiner Kindheit er die Musik Mozarts höre, nehme er im Herzen wahr, dass ihn ein Strahl der Schönheit des Himmels berühre. Und diesen Eindruck habe er auch empfunden, als er soeben dieser großen, dramatischen aber auch heiteren Betrachtung über den Tod zuhörte. Mit diesen Worten bedankte sich der vormalige Papst Benedikt XVI. unlängst bei den Musikern, die ihm zu Ehren in Castel Gandolfo das d-Moll-Requiem aufgeführt hatten. Und weiter: Das Werk verschweige die tragischen Aspekte des menschlichen Daseins nicht, bestärke aber das Bewusstsein, dass das ganze Leben des Menschen von der Liebe Gottes erleuchtet werde.
Am 10. November 2018 wurde das Meisterwerk nun in unserer Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt erstklassig dargeboten. Der grandiose Dachauer Kammerchor und das Ensemble Stross traten hier gemeinsam mit den Solisten Monika Klamm (Sopran), Jutta Neumann (Alt), Bernhard Schneider (Tenor), Matthias Lika (Bass) und Angela Metzger (an der Orgel) auf. Die zugleich feinfühlige wie souveräne Leitung lag in den Händen - und im Herzen - von Christiane Höft. Das merklich beeindruckte Publikum dankte den hervorragenden Künstlern mit lang anhaltendem, begeisterten Applaus.  (D.R.)
 
Rückblick auf das 1. Orgelkonzert von Prof. Karl Maureen, München, vom 25. Oktober 2015  
 
Rückblick auf das 4. Orgelkonzert von Peter Kofler, München, vom 30. Januar 2016  
 
Rückblick auf das 6. Orgelkonzert von Gudrun Forstner, München, vom 23. April 2016  
 
Rückblick auf die
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