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Foto: Erwin Kopf
 
 
 
Konzert für Saxophon und Orgel
• Prof. Koryun Asatryan, Saxophon   • Christoph Hauser, Orgel
mit Werken von Marcello, J.S.Bach, Salomé, Franck, Widor, Brubeck, Itturalde
Samstag, 14. Dezember 2019, 19.00 Uhr in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, Dachau
   
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Prof. Koryun Asatryan (geboren 1985 in Jerewan/Armenien) erfuhr seine Ausbildung als Saxophonist in Jerewan, Dortmund und Köln. In Köln schloss er sein Studium im April 2009 mit dem Konzertexamen ab. 2011 übernahm er die Klasse für Saxophon an der Hochschule für Musik und Theater München. Schon seit 1999 hat Koryun Asatryan diverse Wettbewerbe, Preise und Stipendien gewonnen. Konzerte haben ihn mittlerweile in die ganze Welt geführt. Neben seiner solistischen Tätigkeit spielt Koryun Asatryan Kammermusik mit Klavier, Orgel und Akkordeon. Besonders mit dem Alliage Quintett, dem Duo Fortezza, dem Rin Trio ist er oftmals und auch mit Christoph Hauser schon mehrmals gemeinsam aufgetreten.

Christoph Hauser stammt aus dem Allgäu. Schon als Kleinkind hat er sich für die Instrumente Klavier und Orgel begeistert. Im Alter von sechs Jahren erhielt seinen ersten Unterricht, und wenig später war er Schüler und Assistent beim Organisten der berühmten Basilika Ottobeuren. Er studierte an der Hochschule für Musik in München und erlangte dort seine künstlerischen und pädagogischen Abschlüsse mit Auszeichnung. Hauser wurde Lehrbeauftragter an der Musikhochschule sowie Dozent im Hauptfach Klavier an der Berufsfachschule für Musik in München. 2014 wurde Christoph Hauser als Organist an die Klosterkirche Fürstenfeld mit ihrer berühmten historischen Fux-Orgel berufen. Zudem ist er Kirchenmusiker der Stadtpfarrkirche St. Magdalena in Fürstenfeldbruck.
 
Konzert für Saxophon und Orgel am Samstag, 14. Dezember 2019, 19.00 Uhr

Alessandro Marcello (1673-1747)
Concerto c-Moll
Allegro moderato – Adagio – Allegro

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Toccata d-Moll, BWV 538, „Dorische Toccata“

Johann Sebastian Bach
„Air“ aus der Orchestersuite Nr. 3, BWV 1068

Théodore Salomé (1834-1896)
Gotischer Marsch op. 48

César Franck (1822-1890)
Panis angelicus

Charles Marie Widor (1844-1934)
Finale aus der 8. Orgelsinfonie Op. 42,4

Dave Brubeck (1920-2012)
• It’s a Raggy Waltz
• Blue Rondo à la Turk

Pedro Itturalde (*1929)
Kleiner Czárdás
 
 
 
 
Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium Kantaten  I - III
Samstag, 28. Dezember 2019, 19.00 Uhr

Dachauer Kammerchor
Monika Klamm, Sopran / Jutta Neumann, Alt
Bernhard Schneider, Tenor / Matthias Lika, Bass
Dachauer Kammerchor
Ensemble Stross

Ensemble Stross
Vorverkauf € 15,-- / Abendkasse € 20,-- / Schüler und Studenten frei
 
 
Foto: Dieter Reinke
 

 
  Rückblicke
 
Das Weihnachtskonzert des Dachauer Kammerchors (am 29.12.2018)
war auch heuer wieder für seine vielen begeisterten Anhänger das kostbarste Geschenk zum Christfest. Dieses Vokalensemble hat sich dank seiner bestechenden Stimmenreinheit und aufgrund der brillanten Klangästhetik längst den Rang eines Spitzenchors erarbeitet. Chorleiter Rainer Dietz führt ihn in und mit jedem Vortragsstück – von vierstimmigen Liedsätzen bis hin zu Motetten für acht Stimmen – zu einem bezaubernden Nuancenreichtum. Und dabei sind sogar noch die Liedtexte Wort für Wort gut zu verstehen.
  
  
Das „Consorzio Brassivo“ (Leitung Wolfgang Prüller) mit seinen zwei Trompeten, zwei Posaunen und Tuba vervollkommnete auch heuer den musikalischen Hochgenuss. So ließen u.a. die vier dargebotenen Stücke von den 22 Sätzen aus Händels Wassermusik-Suite besonders die Ohren spitzen. Vor allem aber betörte Humperdincks „Abendsegen“. Consorzio-Posaunist Marcus Compostella hat das Duett „Abends will ich schlafen gehn“ für Sopran und Alt aus Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ so traumhaft arrangiert, dass sogar der Komponist seine helle Freude daran gehabt haben dürfte.  (D.R.)
 
Das „Requiem in d-Moll“ (KV 626) für Soli, Chor und Orchester
zählt zu den großartigsten, mystischsten und ergreifendsten Werken von Wolfgang Amadeus Mozart. Der sterbenskranke Mozart hatte die legendäre Totenmesse 1791 zwar nicht für sich, aber wohl schon in Todesahnung geschrieben.
   

   
Wann immer seit seiner Kindheit er die Musik Mozarts höre, nehme er im Herzen wahr, dass ihn ein Strahl der Schönheit des Himmels berühre. Und diesen Eindruck habe er auch empfunden, als er soeben dieser großen, dramatischen aber auch heiteren Betrachtung über den Tod zuhörte. Mit diesen Worten bedankte sich der vormalige Papst Benedikt XVI. unlängst bei den Musikern, die ihm zu Ehren in Castel Gandolfo das d-Moll-Requiem aufgeführt hatten. Und weiter: Das Werk verschweige die tragischen Aspekte des menschlichen Daseins nicht, bestärke aber das Bewusstsein, dass das ganze Leben des Menschen von der Liebe Gottes erleuchtet werde.
Am 10. November 2018 wurde das Meisterwerk nun in unserer Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt erstklassig dargeboten. Der grandiose Dachauer Kammerchor und das Ensemble Stross traten hier gemeinsam mit den Solisten Monika Klamm (Sopran), Jutta Neumann (Alt), Bernhard Schneider (Tenor), Matthias Lika (Bass) und Angela Metzger (an der Orgel) auf. Die zugleich feinfühlige wie souveräne Leitung lag in den Händen - und im Herzen - von Christiane Höft. Das merklich beeindruckte Publikum dankte den hervorragenden Künstlern mit lang anhaltendem, begeisterten Applaus.  (D.R.)
 
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