Passionskonzert des Dachauer Kammerchors zum Karfreitag und Mozartmesse am Ostersonntag mit Solisten, Chören und Orchester

 

I.  Hochkarätiges Programm traumhaft schön dargeboten —
das Passionskonzert des Dachauer Kammerchors zum Karfreitag

 

„Schau hin nach Golgatha“


Der Dachauer Kammerchor gab am 6. April 2012 ein Passionskonzert zum Karfreitagabend in der gut besuchten Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.

Unter der souveränen Leitung von Rainer Dietz sangen die zwei Dutzend Damen und Herren a cappella in höchster Vollendung Motetten von Raimund Schächer (*1960), Friedrich Silcher (1789-1860), Heinrich Schütz (1585-1672), Johann Kuhnau (1660-1722), Heinrich Kaminski (1886-1946) und von Anton Bruckner (1824-1896).

Dominik Bernhard, Träger des Kulturpreises Bayern 2009, spielte bravourös Orgelwerke von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) und Johann Sebastian Bach (1685-1750). Er entlockte dem fast schon abgeschriebenen Instrument dank einfallsreicher und einfühlsamer Registrierung erstaunlich frische und überraschend originelle Klänge. 

D.R.
 


II.  Die Trinitatismesse von W.A. Mozart mit Solisten, Chören und Orchester
am Ostersonntag


Im Festgottesdienst am Ostersonntagabend um 19.00 Uhr wurde die „Trinitatismesse“ (KV 167) von W. A. Mozart aufgeführt. Die Ausführenden waren Anna-Maria Bogner (Sopran), Monika Strohmayer (Alt), Bernhard Schneider (Tenor), Franz Wich (Bass), die Kantorei der Friedenskirche, der Chor Mariä Himmelfahrt sowie Orchestermusiker aus Dachau und München. Die Leitung hatte Rainer Dietz.

Mozarts Trinitatismesse gehört mit einer Aufführungsdauer von etwa 30 Minuten zu seinen großen Festmessen. Sie gilt als Experiment einer sinfonischen Messvertonung. Durch ihre Viel-
gliedrigkeit wirkt die Messe auf den Zuhörer abwechslungsreich und kurzweilig. Die Instrumentierung mit Streichern, Oboen, Trompeten, Pauken und Orgel bietet ideale Voraussetzungen für zahlreiche Klangvariationen und einen festlichen und glanzvollen Tuttiklang.