Unsere vier Stationengottesdienste in der Osterzeit 2012

 
Die lateinische Vokabel „statio“ können Sie übersetzen mit: Aufenthaltsort, Standort, Wachposten, Ankerplatz, Haltepunkt, richtige Lage …  Der Begriff begegnet uns heute noch in der „missa stationalis", dem Stationen-gottesdienst oder Stationsgottesdienst. Solche hl. Messen wurden seit den ersten Jahrhunderten in der Fastenzeit und zu anderen besonderen Zeiten in den „Stationskirchen“ in Rom gemeinsam mit dem Papst gefeiert. Man machte an bestimmten Tagen in einer bestimmten Kirche „Station“, und dies eben auch in der übertragenen Wortbedeutung von "statio". Papst Johannes XXIII. nahm die Tradition ausdrücklich wieder auf, und auch Papst Benedikt XVI. steht alljährlich einer solchen Messe vor.
 

„Die Hoffnung, die mich trägt …“


Der Mensch braucht eine Hoffnung, die ihn trägt. Es tut gut, sich von dieser Hoffnung zu erzählen. An vier Freitagen in der Osterzeit hatten wir den ganzen Pfarrverband eingeladen (das Einladungsblatt steht hier zum Herunterladen zur Verfügung), immer in eine andere der vier Pfarrkirchen, um eine solche Hoffnung zu hören – von Menschen aus Gesellschaft und Kirche.  Wir wollten Eucharistie feiern und anschließend in Austausch treten. Im Jahr der Gründung des Pfarrverbands war das neben den Kirchenführungen eine gute Gelegenheit, gemeinsam an z.T. noch fremden Orten Gottesdienst zu feiern und miteinander einen geistlichen Weg zu gehen. Von ihrer persönlichen Osterhoffnung erzählten:

    •   Freitag, 13.04., St. Maria und St. Nikolaus Mitterndorf
        Ansprache: Prof. Dr. Gerhard Haszprunar
      Freitag, 20.04., St. Jakob Dachau
        Ansprache: Dr. Dominik Härtl, Rechtsanwalt, Kulturreferent

    •   Freitag, 27.04., Mariä Himmelfahrt Dachau-Süd
        Ansprache: Sr. M. Bernadette Neumann, Schönbrunn

    •   Freitag, 04.05., St. Ursula Pellheim  —    Ansprache: 
        Pastoralreferent Ludwig Schmidinger, KZ-Gedenkstättenarbeit

 


Hier können Sie alle Predigttexte der vier Stationengottesdienste als WORD-Datei oder als pdf-Datei herunterladen. Bitte klicken Sie auf das Stichwort mit "WORD", "pdf" oder "jpg" in der entsprechenden Zeile:

• Freitag, 13.04., Prof. Dr. Gerhard Haszprunar             WORD-Datei                            pdf-Datei  
• Freitag, 20.04., Dr. Dominik Härtl, Rechtsanwalt, Kulturreferent             WORD-Datei                            pdf-Datei
• Freitag, 27.04., Sr. M. Bernadette Neumann                WORD-Datei                            pdf-Datei
• Freitag, 04.05., Pastoralreferent Ludwig Schmidinger    Predigt (pdf)Chorsatz (pdf)  und  Chorsatz (jpg)
 

Ausschnitte aus den jeweiligen Nachgesprächen mit dem Prediger bzw. der Predigerin finden Sie auf folgenden Seiten (Bitte klicken Sie auf den Namen):

 
 
Gebet
„Herr, rette mich!" Mit diesem Hilfeschrei des Hl. Petrus* komme ich zu Dir. Ich komme vor den Thron Deiner Heiligkeit und Gnade mit den Worten des Felsens, auf dem unser Glaube ruht und der uns durch die Verkündigung der ewigen Liebe eine große Hoffnung gibt.
Schenke mir einen starken Glauben, welcher das unerschütterliche Fundament wird, auf dem mein Leben voranschreiten kann. Schenke mir die Hoffnung, die mich trägt, auch im Dunkel meines Lebens. Schenke mir Deine Liebe. Und senke jene Liebe tief in mein Herz, die nicht danach trachtet geliebt zu werden, sondern selbst zu lieben.
Herr, schenke mir Glaube, Hoffnung und Liebe.
Dein Wille geschehe. Amen
*Mt 14,30 (aus dem Evangelium zu Statio 2) – und 1 Kor 13,13