Till Pabst, Dipl. Pflegewirt (FH), ist neuer Heimleiter am Altenheim Marienstift

 
Das Caritas-Altenheim an der Schillerstraße hat eine neue Leitung: Herrn Till Pabst, Dipl. Pflegewirt (FH). Er löst Andrea Betz ab, die nach ihrem Mutterschutz eine Führungsaufgabe im Diözesan-Caritasverband übernehmen wird.

Herr Pabst, Sie waren als Bereichsleiter für die Caritas-Altenheime in der Region Süd/Ost zuständig. Sie kannten zwar viele Heime, nicht aber das Marienstift. Wie erlebten Sie die erste Begegnung mit der Dachauer Einrichtung?

Mein erster Eindruck war sehr positiv – schon in puncto Erscheinungsbild. Hier ist mir gleich der freundliche und helle Eingangsbereich aufgefallen, der aufgrund der farbenfrohen Bilder und Palmen einen gewissen Hotelcharakter besitzt. Als nächstes sind mir dann die vielen verschiedenen Einzelpersonen und Persönlichkeiten unter den Mitarbeitern, Bewohnern und Angehörigen aufgefallen. Die Menschen prägen ja ganz entscheidend den Charakter einer Einrichtung, und das Haus lebt von ihnen und ihrem persönlichen Einsatz, ganz besonders dann, wenn sie wie hier in Dachau über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg der Einrichtung treu verbunden bleiben.

Sie haben sich vorgenommen einen möglichst kontinuierlichen Verbesserungsprozess am Laufen zu halten. Welche Themen liegen Ihnen hierbei besonders am Herzen?

Seit Jahresbeginn liegt ein Hauptaugenmerk auf der Weiterentwicklung der Abläufe in der Küche und der Verfeinerung der Speisenangebote. Aber auch in all den anderen Abteilungen wird es in Zukunft sehr wichtig sein, dass wir unsere Arbeitsabläufe beständig im Blick behalten und so effizient wie möglich gestalten.

Insgesamt lässt sich die Qualität einer Dienstleistung aber nicht nur an den optimierten Zeitressourcen festmachen, sondern ist vielmehr auch ganz entscheidend von der Motivation der Mitarbeiter abhängig. In Ergänzung zu den wichtigen Themen Mitarbeitergewinnung, -bindung und -entwicklung wird es insofern für unser Haus sehr wichtig sein, dass wir Rahmenbedingungen schaffen, die dazu führen, dass alle Mitarbeiter und Ehrenamtlichen gerne zur Arbeit gehen und sich auch mit dem Haus persönlich verbunden fühlen.

Alles entscheidend wird aber sein, dass wir auch in Zukunft sensibel auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Bewohnerinnen und Bewohner eingehen. Denn unser oberstes Ziel im Marienstift ist und bleibt die Zufriedenheit und Geborgenheit unserer Bewohnerinnen und Bewohner.