"Gefahren an der Haustüre" - Ein Vortrag beim Seniorennachmittag in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt

 
Am 11. April lud die Pfarrei Mariä Himmelfahrt die Senioren zum monatlichen Nachmittagstreff. Diesmal wurde ein wichtiges Thema geboten: „Gefahren an der Haustüre“. Ratschläge, wie man sich davor schützen kann, gab Ernst Ziegenheim von der Polizeiinspektion Dachau.

Zunächst stellte er kurz die Dachauer Dienststelle vor mit ihren vielfältigen Aufgaben. Danach sprach er die unzähligen Möglichkeiten an, die Trickbetrüger „auf Lager“ haben, und führte anschaulich die jeweiligen Praktiken vor. Eindringlich sprach der Referent die nachfolgenden Ermahnungen aus:

  • Nie jemand Fremden in die Wohnung lassen.
  • Immer den Dienstausweis verlangen, wenn z. B. angeblich ein Vertreter der Stadtwerke vorspricht.
  • Möglichst keine Verträge an der Haustüre abschließen.
  • Sich nie unter Druck setzen lassen.
  • Vorsicht bei Telefonanrufen von Unbekannten - keine Auskünfte erteilen, keine Rückrufe bei unbekannten Anrufern tätigen.
  • Nicht auf den „Enkeltrick“ hereinfallen (er ist gar nicht so selten): Der angebliche Enkel bittet die Oma um finanzielle Hilfe in einer Notsituation.
  • Und noch einige weitere Tipps gab Ernst Ziegenheim an die Zuhörer weiter.

Aber nicht nur an der Haustür versuchen Trickbetrüger, ans Geld anderer zu kommen. Drum rät der Beamte:

  • Vorsicht! Geldbörsen immer gut in den Taschen verstauen.
  • Taschen nie auch nur kurzzeitig unbeaufsichtigt lassen (Zum Beispiel im Friedhof „Ich hole schnell mal Wasser vom Brunnen!“ – und die Tasche bleibt am Grab).
  • Besondere Vorsicht ist auch am Geldautomaten geboten.

Ernst Ziegenheim bot außerdem noch 7 Goldene Regeln zum sicheren Online-Handel. Und er kam zu dem Resümee: eine Portion Misstrauen, ein Quantum Vorsicht und weniger Leichtsinn sind nötig, um sich vor Gefahren zu schützen.

Peter Kalteis
Im Bild: Ernst Ziegenheim von der Polizeiinspektion Dachau