Krankengottesdienst des Pfarrverbands in der Osterzeit


 
„Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit“ – mit diesem Hallelujalied begannen die Kranken des Pfarrverbands ihren Gottesdienst am 13. April 2013 im Pfarrheim an der Gröbenrieder Straße. Wer eine Fahrgelegenheit brauchte, wurde abgeholt. Rollstuhlfahrer wurden mit einem speziellen Bus der CARITAS gebracht. Angesichts der Frühlingsstimmung, die mit mildem Sonnenschein in der Luft lag, fielen denn auch die Begrüßungsworte von Pfarrer Wolfgang Borm und Diakon Günter Gerhardinger gleich recht heiter aus.
 
 
 Herr Gerhardinger kam sogar in der Predigt noch einmal auf das Wetter zu sprechen. So, wie wir das schöne Wetter gerne festhalten würden, möchten wir am liebsten auch die guten Tage festhalten oder wollen uns zumindest stets an das Gute erinnern. Wir können die guten Tage jedoch nicht festhalten, und wir können auch die anderen Tage, jene Tage, die uns Gefahren bringen, nicht verhindern. Doch das Evangelium des 2. Samstags in der Osterzeit (JOH 6,16-21) erzählt eine Episode, die uns trösten kann. Als die Jünger ohne Jesus in der Dunkelheit während eines heftigen Sturms im Boot über den See fuhren, fürchteten sie sich sehr. Als Jesus sich ihnen näherte und sie ihn nicht erkannten, rief er ihnen zu: „Ich bin es; fürchtet euch nicht!“. Und in diesem selben Augenblick erreichten sie plötzlich schon das sichere Ufer. Wenn es uns nicht so gut geht, hilft uns das Vertrauen weiter, dass Gott am Werk ist.
 
 
 
Die Krankengottesdienste bezeichnete Herr Gerhardinger als Angelpunkte, wo wir deutlich spüren: Gott ist da. Die Nähe Gottes können wir ganz besonders im Sakrament der Krankensalbung erleben. Die Krankensalbung verheißt die konkrete Zusage Gottes: »Wenn es dir nicht gut geht, bin ich da, dann bin ich bei dir.« Dieses wunderbare Sakrament, das keineswegs eine „letzte Ölung“ bedeutet, wird wieder in einem eigenen Gottesdienst am 8. Juni 2013 um 14:30 Uhr im Kirchensaal von Mariä Himmelfahrt angeboten.
 
Nach der Eucharistiefeier waren die Kranken und ihre Begleiterinnen und Begleiter zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen eingeladen. Die reizende Tischdekoration war von den Helferinnen der Nachbarschaftshilfe entworfen und angefertigt worden. Die Nachbarschaftshilfe servierte auch die gespendeten Kuchen und den Kaffee.

 
D.R.