Maiandacht mit Volksmusik

 
Maiandachten kamen als Frömmigkeitsform des Barock in Italien auf und verbreiteten sich im 19. Jahrhundert in der ganzen katholischen Kirche. Sie entwickelten sich parallel zu den Marienwallfahrten. Am 1. Mai 1841 feierten drei Ordensschwestern in München- Haidhausen die erste Maiandacht auf bayerischem und somit deutschem Boden. Die Maiandacht zu Ehren Mariens findet als Wortgottesdienst statt. Im Wechsel werden Marienlieder gesungen und Gebete zu Maria gesprochen.


Schriftlesungen, Betrachtungen und Predigt stellen das Heilswirken Gottes im Leben Mariens in den Mittelpunkt. Wird die Andacht von einem Priester oder Diakon gehalten, kann am Ende der eucharistische Segen gespendet werden. Musikalisch gestaltet werden die Maiandachten vom Kirchenchor, Gesangs- 
und Instrumentalsolisten und -gruppen.

Text und Bilder: Wolfgang Müller