Bußgottesdienst in der Adventzeit 2013

 
Die Seelsorger der vier Pfarreien hatten ihre Pfarrangehörigen wieder eingeladen
zu einer besonderen Vorbereitung auf das Weihnachtsfest:
zu den Bußgottesdiensten im Pfarrverband am 11. und 12. Dezember 2013.

Es war ihnen wichtig,
den Gläubigen als Verheißung des Gottessohnes zu vermitteln:
» Ich gebe euch ein neues Herz. «


                                    Bildautor: P. Weidemann, Pfarrbriefservice
 
Dahin führt der Weg über diese Stationen:
     • sich selbst anschauen,
     • besinnen,
     • beten,
     • Gottes Ja zu uns erfahren.

 
                                    
 
Die Mahnung zur Besinnung und zur Umkehr muss für die Kirche und für die Christen ständig präsent sein – ganz besonders aber vorbereitend vor den großen Festen Weihnachten und Ostern: „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!“ (Mk 1,15). Doch „Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird“ (Joh 3,17). Jeder Einzelne muss den Weg zur Umkehr einschlagen, jeder Einzelne ist auf Vergebung angewiesen.

Der Bußgottesdienst leistet auf dieser Route einen wichtigen Beitrag, weil er allen Gläubigen den Appell zur Umkehr eindringlich vermittelt und ihnen parallel den Versöhnungswillen Gottes bewusst macht. Der Bußgottesdienst besitzt seinen eigenen pastoralen Wert und kann nicht gegen die Beichte „aufgerechnet“ werden oder die Beichte gar ersetzen. Er bietet besondere Hilfen für die Gewissenserforschung. Der Bußgottesdienst ist in der Regel eine Wortgottesfeier, die die Einzelbeichte vorbereitet und ergänzt.
D.R.
Bildautor "Rotes Herz": P. Weidemann, Pfarrbriefservice