KDFB - tschechisches Bäderdreieck

Dreitagesreise des katholischen Frauenbundes, Zweigverein Dachau, ins tschechische Bäderdreieck
vom 18. – 20. September 2015
 
(Foto: Maria Anna Schulz)
 
Auf der Hinfahrt besuchte die Gruppe die traditionsreiche Familienbrauerei Chodovar mit kleiner Bierprobe „aus dem Brunnen“. Aus der einen Hälfte des Brunnens kam Wasser heraus, aus der anderen köstliches böhmisches Bier! Nach dem Mittagessen dort ging es weiter nach Marienbad mit ausgiebiger Stadtführung und in ein sehr schön renoviertes Hotel für eine geruhsame Nachtruhe.
Am nächsten Tag wurde die Schloss- und Burganlage Becov besichtigt, hoch auf einem Felsen über dem Fluss Tepla gelegen. Hier ist die Reliquie des Hl. Maurus aus dem 13. Jahrhundert ausgestellt. Dieser vergoldete Reliquienschrein ist das bedeutendste Denkmal der Region sowie nationales Kulturdenkmal. Weiter ging es zu einer ausführlichen Stadtführung ins weltbekannte Karlsbad. Anschließend besuchte die Reisegruppe das unbekannte Städtchen Loket an der Eger. Die gesamte Altstadt steht unter Denkmalschutz und wird daher auch oft als „Böhmisches Rothenburg“ gerühmt. Einer der wichtigsten Wallfahrtsorte im Egerland ist Maria Kulm. Heute erstrahlt die Kirche von Christoph Dientzenhofer in neuem Glanz.
Am letzten Tag führte die Reise zuerst nach Schloss Königswart, von Fürst Metternich vom einstigen Barockschloss im Stil des Wiener Klassizismus umgebaut. Nach einem Abstecher ins Naturschutzgebiet Kladska mit dem See Kladsky Rybnik ging es zum Mittagessen ins Casino Franzensbad. Nach einem schönen Spaziergang dort trat die Gruppe die Heimreise an. Fazit: Böhmen ist eine Reise wert
(Text: Lydia Grain)