Das „Requiem“ von Wolfgang Amadeus Mozart

 
Das „Requiem in d-Moll“ (KV 626) für Soli, Chor und Orchester zählt zu den großartigsten, mystischsten und ergreifendsten Werken von Wolfgang Amadeus Mozart. Der sterbenskranke Mozart hatte die legendäre Totenmesse 1791 zwar nicht für sich, aber wohl schon in Todesahnung geschrieben.

   

   

Wann immer seit seiner Kindheit er die Musik Mozarts höre, nehme er im Herzen wahr, dass ihn ein Strahl der Schönheit des Himmels berühre. Und diesen Eindruck habe er auch empfunden, als er soeben dieser großen, dramatischen aber auch heiteren Betrachtung über den Tod zuhörte.

Mit diesen Worten bedankte sich der vormalige Papst Benedikt XVI. unlängst bei den Musikern, die ihm zu Ehren in Castel Gandolfo das d-Moll-Requiem aufgeführt hatten. Und weiter:

Das Werk verschweige die tragischen Aspekte des menschlichen Daseins nicht, bestärke aber das Bewusstsein, dass das ganze Leben des Menschen von der Liebe Gottes erleuchtet werde.

Am 10. November 2018 wurde das Meisterwerk nun in unserer Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt erstklassig dargeboten. Der grandiose Dachauer Kammerchor und das Ensemble Stross traten hier gemeinsam mit den Solisten Monika Klamm (Sopran), Jutta Neumann (Alt), Bernhard Schneider (Tenor), Matthias Lika (Bass) und Angela Metzger (an der Orgel) auf. Die zugleich feinfühlige wie souveräne Leitung lag in den Händen - und im Herzen - von Christiane Höft. Das merklich beeindruckte Publikum dankte den hervorragenden Künstlern mit lang anhaltendem, begeisterten Applaus.
 D.R.