Großer Erfolg des KDFB mit dem Senioren-Replay-Theater über Trickbetrug

 
Der Einladung des KDFB - Zweigverein Dachau - zum Senioren-Replay-Theater mit dem Thema „Trickbetrugsmaschen, die jeden treffen können“, sind zahlreiche interessierte Bürger und Bürgerinnen gefolgt. Die beiden Darstellerinnen des Senioren-Replay-Theaters konnten unter Einbeziehung der Zuschauer sehr anschaulich darstellen, wie schnell es gehen kann, dass Mann/Frau auf die ausgefuchsten Maschen der Betrüger hereinfallen.

Der Enkeltrick am Telefon war ein Thema. Der Polizeibeamte, der alle Wertsachen in Sicherheit bringen und diese „sicherheitshalber“ mit zur Wache nehmen will, war ein weiteres. Oder der falsche „Handwerker“ steht unangemeldet vor der Türe und diskutiert lautstark mit dem „Kunden“ über den angeblichen „Schaden“, während ein Zweiter still und leise z.B. über die geöffnete Terrassentüre oder über die angelehnte Wohnungstür eindringt und die wertvollen Wohnungsgegenstände mitgehen lässt.
 

Ebenso wurde der Fall vorgespielt, dass Kunden bei der Geldabhebung beobachtet werden. Kaum zu Hause angekommen, klingelt ein Betrüger, der sich als Bankangestellter ausgibt. Es täte ihm/ihr leid, aber man müsse das ausbezahlte Geld kontrollieren, da es sich um Falschgeld handeln könnte, was der Betrüger dann natürlich bestätigt. Um das Opfer einzuschüchtern, wird sofort darauf hingewiesen, dass der Besitz von Falschgeld strafbar ist und nur der „Bankangestellte“ das Geld ungestraft zurückbringen und wieder gutschreiben kann.

Herr Dietz von der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck berichtete aus seinem Alltag und bestätigte diese Maschen, gab Zahlen und Fakten zum Thema bekannt und beantwortete im Anschluss die Fragen der interessierten Zuschauer.
 
 
 
Herr Richter von der Volksbank Raiffeisenbank Dachau, die durch ihr Crowdfunding die Finanzierung der Aufführung ermöglicht hatte, war ebenfalls vor Ort. Er machte noch einmal deutlich, wie wichtig dieses Sensibilisieren sei, und er müsse zugeben, dass solche Tricks nicht nur die Älteren unter uns treffen könnten.

Gut informiert, mit wertvollen Tipps ausgestattet und wieder mit etwas mehr Achtsamkeit, gingen die Besucher mit der Hoffnung, dass „ihnen so etwas nicht passieren möge“ nach Hause.

Bericht und Fotos von Christine Siemens