Fasching

Hans Kreppold am 5. Februar 2019


Leckeres Schmalzgebäck und Kaffee, ein Glas Wein, Masken und gute Laune, all das sind beste Voraussetzungen für ein heiteres Zusammensein. Aber wenn noch Hans Kreppold mit seiner reizenden Enkelin Heidi den Nachmittag musikalisch gestaltet, dann ist beste Stimmung angesagt.



Der vielseitige Musiker spielte unermüdlich auf seiner Ziehharmonika, und er animierte sein Publikum zum Mitsingen und Schunkeln. Dazwischen trug er humorvolle Gedichte vor, dazu erzählte er deftige Witze, über die man herzhaft lachen konnte. Einige Zartbesaitete zeigten sich dabei allerdings auch ein bisschen indigniert.



Ganz anrührend wurde es, wenn der Opa mit seiner Enkelin im Duett sang. Da begleitete Hans Kreppold auf seiner Gitarre zurückhaltend. Man merkte die tiefe Zuneigung, wenn beide von der Liebe zu Oma und Opa, und von der Liebe zu Mama und Papa sangen. Diese schönen Lieder hatte der Musiker selbst komponiert. Ohne Scheu brachte sich die Elfjährige selbst ins Spiel und fragte nach dem Namen von Mozarts Frau. Natürlich kam als Antwort „Constanze“, aber das Mädchen verbesserte schmunzelnd „Mozarella“.

Das Gedächtnis der gut gelaunten Zuhörer war auch gefordert. Die beiden Organisatoren der jährlichen Ausflüge hatten ein Bilder-Quiz vorbereitet. Gefragt wurde nach Ausflugszielen, wie Kirchen und Museen, und nach Personen. Alle beteiligten sich eifrig, und alles wurde schnell erraten.



Beispiel:



a) Landsitz von Manuel Neuer?
b) Sisi Schloss in Unterwittelsbach?
c) Katholisches Landschulheim mit Kapelle?

Die vergnüglichen Stunden verliefen wie im Flug, und etliche Besucher ratschten noch angeregt miteinander. Allen hatte dieser Nachmittag ausnehmend gut gefallen.
Ursula Koch