An die Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt


Liebe Pfarrgemeinde,
Pfarrer Bormdie Kirchenlandschaft wandelt sich, das wissen wir seit langem. Und seit dem 1. Mai 2011 ist die Pfarrei Mariä Himmelfahrt Dachau nun Teil des Pfarrverbands Dachau - St. Jakob. 

Vor allem der Priestermangel, aber auch die abnehmende Zahl von Gläubigen hat ja dazu geführt, dass immer mehr Pfarrgemeinden zusammengelegt werden müssen. Das Projekt „Dem Glauben Zukunft geben“ hat das für die Gemeinden in unserer Diözese nochmal besonders deutlich werden lassen. Seit März 2011 sind nun die neuen Seelsorgseinheiten in ihrer räumlichen Struktur durch unseren Erzbischof bestätigt.

Für uns bedeutet dies zunächst, dass 4 Pfarrgemeinden unter einem Dach zusammenführt werden: die Pfarreien des schon bestehenden Pfarrverbandes, St. Jakob, Dachau, und St. Ursula, Pellheim, dann Mariä Himmelfahrt und St. Maria und St. Nikolaus, Mitterndorf. Da Pfarrer Richard Nowik aus Mitterndorf ab 1. September 2010 die Leitung des Pfarrverbandes Odelzhausen übernommen hat und für ihn kein anderer Priester mehr nachkommt, wurde der Pfarrverband damit faktisch ab 1. September 2010 ins Leben gerufen, auch wenn die nominelle Erhebung erst am 01.05.2011 geschehen konnte.

Die neue Struktur wird natürlich für alle Beteiligten auch eine gewisse Umgewöhnung bedeuten. Trotz regelmäßigen Gottesdiensten in den Pfarrkirchen und weitgehend regelmäßigen auch in den Filialkirchen wird sich die Aufmerksamkeit für das kirchliche Angebot doch noch deutlicher über die gewohnten Pfarreigrenzen hinaus erstrecken müssen. Manches organisatorisch notwendige WENIGER könnte ja so vielleicht auch zu einem erlebten MEHR werden. Auch durch das Zusammenwirken aller Seelsorger und Seelsorgerinnen aus den bestehenden Pfarreien ergeben sich wieder neue Chancen.

Die Lebendigkeit unserer Pfarrgemeinden wird also hoffentlich bestehen bleiben. Die vielen ehrenamtlichen Frauen und Männer, die auch bisher schon das Pfarrleben in weiten Teilen getragen haben, sind künftig genauso wichtig, um eine kirchliche Heimat „vor Ort“ spürbar werden zu lassen. Dennoch muss auch der Blick auf das größere Ganze der Kirche vor Ort wachsen. Das Wichtigste ist doch, dass wir uns als Christen und Christinnen erleben können, dass wir gemeinsam unseren Glauben feiern und uns auch weiterhin vom Geist Jesu Christi ansprechen und bewegen lassen können und wollen. Wenn uns das wichtig bleibt, dann werden wir auch mit den jetzt anstehenden Veränderungen gut zurechtkommen können. Ich wünsche es uns allen.

W.Borm (Unterschrift)
 
 


Wolfgang Borm, Pfr.

 

 


In unserem Pfarrverband haben wir vor kurzem einen Bibellesekurs gemeinschaftlich absolviert. Nun kannst Du dasselbe im eigenen Tempo nachholen. 
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