Patrozinium St. Laurentius mit Segnung der Muttergottes-Statue

Mittwoch, 10. August - HL. LAURENTIUS, Diakon, Märtyrer in Rom

Am 10. August feierten die katholischen Christen von Etzenhausen um 18.00 Uhr mit einer Eucharistiefeier das Patrozinium ihrer Filialkirche St. Laurentius. Der Zelebrant war Pfarrer Lothar Kittelberger. Christian Baumgartner an der Orgel und Anton Schiela mit seiner Geige begleiteten die Feier musikalisch.
 
Pfarrer Lothar Kittelberger predigt  
Im Evangelium des Tages (nach Joh 12, 24-26) geht es um einen für die Lebensorientierung des Christen wesentlichen Vergleich. Christus sagt: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben. Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren.“

Nach der Predigt und dem Glaubensbekenntnis segnete Pfarrer Kittelberger die Muttergottes-Statue in der Nische des Eingangsbereichs der Kirche. Christian Maria Huber hat sich erfolgreich bemüht, die Statue und die Nische nach den vorgefundenen Farbresten dem ursprünglichen Zustand entsprechend zu restaurieren. Die Muttergottes-Figur in Etzenhausen ähnelt weitgehend der Madonna in Lourdes. Vergleichbare Kopien wurden vor rund einhundert Jahren zu Hunderten gefertigt und damals überall aufgestellt.
 
Segnung der Lourdes-Figur  
Am Ende des Gottesdienstes nahm die Gemeinde Abschied von ihrem jungen Organisten. Er hatte sechseinhalb Jahre lang die Gottesdienste in Etzenhausen und Prittlbach zuverlässig und kompetent mitgestaltet, muss nun aber aufhören, weil er seinen Wohnsitz nach Erding verlegt hat. Die Sprecher der beiden Gemeinden überreichten Blumen und kleine Geschenke, die Gottesdienstbesucher dankten mit herzlichem Applaus.  
Abschied vom Organisten  
Im Anschluss an den feierlichen Gottesdienst trafen sich die Teilnehmer im Garten des Gasthof Burgmeier noch einmal. Die Kirchenverwaltung hatte zum Grillfest eingeladen, und zwar "bei jedem Wetter". Und "das Wetter" gab sich ausgesprochen freundlich und zeigte sich von der angenehmen Seite.  
Bildbericht: Dieter Reinke