Pellheimer Wanderer feierten Bergmesse in Birkenstein


Obwohl uns Petrus auch am zweiten Termin für die Bergmesse graue Wolken schickte, machten sich zwölf unerschrockene und mit Regenjacken ausgestattete Bergwanderer auf den Weg zu unserem Ziel: Schliersee.

In der Früh um acht trafen wir uns in Dachau mit unserem Kaplan, Josef Steindlmüller, verteilten uns auf zwei Autos und fuhren los. Noch hatten wir die Hoffnung, das Wetter würde vielleicht doch mitspielen. Leider fing es dann kurz vor Birkenstein schon zu regnen an. Das konnte uns jedoch nicht entmutigen und so verlegten wir unser Ausflugsziel nach Birkenstein bei Fischbachau.

Dort angekommen bewunderten wir zunächst den schönen Kreuzweg, der den Weg vom Parkplatz bis hoch zur Wallfahrtskapelle säumt. Außerdem besichtigten wir den Freialtar.

Anschließend feierten wir in der Wallfahrtskapelle Maria Himmelfahrt eine Messe. Als besonderes Highlight bekamen wir von Schwester Eresta eine exklusive Kirchenführung. Von ihr erfuhren wir viele interessante Details, wie zum Beispiel, dass es sich bei der Wallfahrtskapelle um eine sogenannte Loreto-Kirche, also um eine Nachbildung des „Heiligen Hauses“ von Loreto, der Heimat der Heiligen Familie, handelt.

Geistig gestärkt wanderten wir danach auf dem Breitenstein zur Kesselalm. Gerade noch rechtzeitig vor Einsetzen des Dauerregens kamen wir an und machten es uns dort bei einer guten Brotzeit für längere Zeit gemütlich.

Da wir auch nach längerem Aufenthalt auf der Kesselalm einsehen mussten, dass das Wetter sich wohl nicht mehr bessern würde, wanderten wir bei strömendem Regen talabwärts.

Bei Kaffee und riesigen Stücken Torte ließen wir den Tag im Winklstüberl ausklingen.