Vorschau auf die nächsten Konzerte in Mariä Himmelfahrt Dachau

 
Foto: Erwin Kopf
 

 
22. Orgelkonzert
Samstag, 16. März 2019, 19.00 Uhr

Prof. Harald Feller, München
Eintritt frei
  
Programm von Prof. Harald Feller am 16. März 2019

• Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Präludium und Fuge h-moll, BWV 544

• Olivier Messiaen (1908-1992)
Aus: „Die Geburt des Herrn: Neun Meditationen für Orgel“
Nr. 7 „Jesus nimmt das Leiden an“

• Robert Schumann (1810-1856)
Aus: Sechs Stücke in kanonischer Form, op.56
Nr. 2 „Mit innigem Ausdruck“

• Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Sonate f-moll, op. 65/3 (1845)
Allegro – Adagio – Andante recitativo – Allegro assai vivace

• Robert Schumann
Aus: Sechs Stücke in kanonischer Form, op.56
Nr.5 „Nicht zu schnell“

• Harald Feller (*1951)
3 Gregorianische Paraphrasen
„Salve regina“ – „Puer natus est“ – „Dies irae“

• Johann Sebastian Bach
„Wenn wir in höchsten Nöten sein“, BWV 668

• Franz Liszt (1811-1886)
Variationen über ein Motiv aus der Kantate „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“
und dem „Crucifixus“ der h-Moll Messe von Johann Sebastian Bach

 
Harald Feller (geboren 1951 in München)

studierte an der Münchner Musikhochschule die Fächer Kirchenmusik und Orgel (Orgel bei Franz Lehrndorfer). Es folgten weitere Studien bei Marie Claire Alain in Paris. Feller war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Aus nationalen und internationalen Interpretationswettbewerben in München, Berlin und Nürnberg ging er als Preisträger hervor. 1979 wurde ihm der Förderpreis für Musik des Bayerischen Staates zuerkannt, und 1983 gewann er den international renommierten Improvisationswettbewerb in Haarlem (Holland).

1978 erhielt Feller einen Lehrauftrag an der Musikhochschule in München. Ab 1980 arbeitete er als Dozent an der Fachakademie für kath. Kirchenmusik und Musikerziehung Regensburg, bis er 1983 einen Ruf als Professor an die Musikhochschule in München erhielt, wo er seither eine eigene Orgelklasse betreut.

Seine jahrelange pädagogische Arbeit wird ergänzt durch eine rege Konzerttätigkeit in Europa, den USA und Südkorea sowie zahlreiche Rundfunk- und CD Aufnahmen (1983: Grand Prix international du disque Liszt).

Als Komponist und Arrangeur hat Feller ein beträchtliches Werkverzeichnis:
https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Feller_(Musiker)
Sein kompositorischer Schwerpunkt liegt in der geistlichen Musik für Chor mit und ohne Orchester, aber auch Instrumentalmusik für Orgel, Klavier und Cembalo sowie zahlreiche Kammermusikwerke, Lieder und Orchestermusik (u.a. drei Konzerte für Orgel und Orchester finden sich dort.)

Seine Vertonung des 22. Psalm für 8-stimmigen gemischten Chor, die anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Berliner Domes entstanden ist, wurde 2005 mit einem Preis ausgezeichnet.
Ein Teil seiner Werke sind erschienen bei den Verlagen: Bärenreiter, Böhm und Sohn, Brand, Edition Helbling, Schott, Strube, Walhall, Wunderlich.
 
 

Nachtkonzert bei Kerzenschein
Samstag, 29. Juni 2019, 21.00 Uhr

Dachauer Kammerchor
Diözesanmusikdirektor Gerald Fischer, Orgel
Eintritt frei
 
23. Orgelkonzert
Samstag, 16. November 2019, 19.00 Uhr

Mag. Roman Hauser, Wien
Eintritt frei
 
Saxophon und Orgel
Samstag, 14. Dezember 2019, 19.00 Uhr

Prof. Koryun Asatryan, Saxophon
Christoph Hauser, Orgel
Eintritt frei
 
Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium Kantaten I-III
Samstag, 28. Dezember 2019, 19.00 Uhr

Dachauer Kammerchor
Solisten
Ensemble Stross
Vorverkauf € 15,-- / Abendkasse € 20,-- / Schüler und Studenten frei
 
 
Foto: Dieter Reinke
 

 
  Rückblicke
 
Das Weihnachtskonzert des Dachauer Kammerchors (am 29.12.2018)
war auch heuer wieder für seine vielen begeisterten Anhänger das kostbarste Geschenk zum Christfest. Dieses Vokalensemble hat sich dank seiner bestechenden Stimmenreinheit und aufgrund der brillanten Klangästhetik längst den Rang eines Spitzenchors erarbeitet. Chorleiter Rainer Dietz führt ihn in und mit jedem Vortragsstück – von vierstimmigen Liedsätzen bis hin zu Motetten für acht Stimmen – zu einem bezaubernden Nuancenreichtum. Und dabei sind sogar noch die Liedtexte Wort für Wort gut zu verstehen.
  
  
Das „Consorzio Brassivo“ (Leitung Wolfgang Prüller) mit seinen zwei Trompeten, zwei Posaunen und Tuba vervollkommnete auch heuer den musikalischen Hochgenuss. So ließen u.a. die vier dargebotenen Stücke von den 22 Sätzen aus Händels Wassermusik-Suite besonders die Ohren spitzen. Vor allem aber betörte Humperdincks „Abendsegen“. Consorzio-Posaunist Marcus Compostella hat das Duett „Abends will ich schlafen gehn“ für Sopran und Alt aus Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ so traumhaft arrangiert, dass sogar der Komponist seine helle Freude daran gehabt haben dürfte.  (D.R.)
 
Das „Requiem in d-Moll“ (KV 626) für Soli, Chor und Orchester
zählt zu den großartigsten, mystischsten und ergreifendsten Werken von Wolfgang Amadeus Mozart. Der sterbenskranke Mozart hatte die legendäre Totenmesse 1791 zwar nicht für sich, aber wohl schon in Todesahnung geschrieben.
   

   
Wann immer seit seiner Kindheit er die Musik Mozarts höre, nehme er im Herzen wahr, dass ihn ein Strahl der Schönheit des Himmels berühre. Und diesen Eindruck habe er auch empfunden, als er soeben dieser großen, dramatischen aber auch heiteren Betrachtung über den Tod zuhörte. Mit diesen Worten bedankte sich der vormalige Papst Benedikt XVI. unlängst bei den Musikern, die ihm zu Ehren in Castel Gandolfo das d-Moll-Requiem aufgeführt hatten. Und weiter: Das Werk verschweige die tragischen Aspekte des menschlichen Daseins nicht, bestärke aber das Bewusstsein, dass das ganze Leben des Menschen von der Liebe Gottes erleuchtet werde.
Am 10. November 2018 wurde das Meisterwerk nun in unserer Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt erstklassig dargeboten. Der grandiose Dachauer Kammerchor und das Ensemble Stross traten hier gemeinsam mit den Solisten Monika Klamm (Sopran), Jutta Neumann (Alt), Bernhard Schneider (Tenor), Matthias Lika (Bass) und Angela Metzger (an der Orgel) auf. Die zugleich feinfühlige wie souveräne Leitung lag in den Händen - und im Herzen - von Christiane Höft. Das merklich beeindruckte Publikum dankte den hervorragenden Künstlern mit lang anhaltendem, begeisterten Applaus.  (D.R.)
 
Rückblick auf das 1. Orgelkonzert von Prof. Karl Maureen, München, vom 25. Oktober 2015  
 
Rückblick auf das 4. Orgelkonzert von Peter Kofler, München, vom 30. Januar 2016  
 
Rückblick auf das 6. Orgelkonzert von Gudrun Forstner, München, vom 23. April 2016  
 
Rückblick auf die
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