Herbstreise des Katholischen Deutschen Frauenbundes nach Heidelberg

 
 
Eine 3-Tage-Reise des Kath. Frauenbundes Dachau - St. Jakob führte Mitte September 2013 ins romantische Neckartal mit seinen zahlreichen Burgen, insbesondere nach Heidelberg. Auf der Hinreise wurde Heppenheim besichtigt. Es ist das Zentrum der Weinregion Hessische Bergstraße am Rand des Odenwaldes, aber auch Heimatstadt von Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel. Unser erstes Foto zeigt den Marktplatz des Städtchens mit (links) dem Rathaus.
 
 
Am nächsten Tag stand Heidelberg auf dem Programm. Dort ist nicht nur die älteste Universität Deutschlands beheimatet, sondern es gibt auch das größte Weinfass der Welt zu bestaunen. Das großartige Heidelberger Schloss gilt übrigens als die berühmteste Ruine in Deutschland. Für das 3. Foto hat sich unsere Gruppe im Innenhof des Schlosses aufgestellt. Eine Schifffahrt auf dem Neckar und der Besuch eines urigen Studentenlokals rundeten den Tag ab.

Auf dem Heimweg besichtigte die Reisegruppe noch den herrlichen Schlosspark Schwetzingen, wenige Kilometer westlich von Heidelberg. Schloss und Schlossgarten bilden ein prachtvolles Gesamtkunstwerk, das zu den schönsten Europas gehört (siehe 2., 4. und 5. Bild). Kurfürst Carl Theodor von der Pfalz und Bayern (1724-1799) wollte aus diesem Schloss ein deutsches Versailles machen, und unter seiner Regierung erlebte Schwetzingen „die höchste Blüte höfischen Glanzes“.
 
 
Carl Theodor ist übrigens in Dachau nicht unbekannt. Er ließ den Kühberg ebnen und begradigen und ihn, nach seinem Namen, in „Karlsberg“ umbenennen. Sein Gartenarchitekt in Schwetzingen, Friedrich Ludwig von Sckell, war ebenfalls im Dachauer Hofgarten aktiv, und zwar bei der Umgestaltung des „Lustgartens“. Auch das heutige Bezirksmuseum, ursprünglich das Hofkastenamt, wurde von Kurfürst Carl Theodor im Jahre 1790 errichtet.
 
Lydia Grain, KDFB
Die Fotos stammen von Brigitte Lugmair, Annemarie Lublasser und Maria-Anna Schulz.